Muss Führung im digitalen Zeitalter grundsätzlich neu gedacht werden?

Führung soll in Zeiten der rasant fortschreitenden Globalisierung neu gedacht werden. Das meint knapp die Hälfte heimischer Meinungsführer, darunter 54 % Manager. 

Im Bereich der unterschiedlichen Management Kompetenzen liegt der Veränderungsbedarf bei Werten zwischen 6,2 und 6,6 auf einer zehnteiligen Skala, also durchaus relevant aber nicht dringend. Die Anforderung, IT-Collaboration Tools einzuführen wird mit 8,1 als notwendig bewertet. Bei den unter 30-Jährigen steigt dieser Wert auf 9,0.

„Die Digitalisierung erfordert es, eine Unternehmenskultur zu etablieren, die auf Partizipation, Vernetzung und Flexibilität basiert.“ Diese Aussage bestätigen Manager wie Mitarbeiter zu rund 73%, Personalchefs meinen sogar zu 89%, dass dies notwendig ist.

„Klassische, hierarchische Führungsstrukturen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitern“ meinen immerhin 50% der Führungskräfte und 54% der Mitarbeiter. Es erstaunt nur auf den ersten Blick, dass Berater und Trainer das differenzierter sehen. 44% meinen, dass klassische, hierarchische Führungsstrukturen scheitern werden. 39% meinen das Gegenteil. Da haben wohl schon viele Experten das Scheitern von Veränderungsprojekten miterlebt.

„Viele Unternehmen übersehen einen Generationswechsel in der Führung. Digital Natives sollten bereits Managementpositionen übernehmen.“ Daran glauben nur 25% der Manager und 40% der Mitarbeiter.

„Durch die Digitalisierung steigen die Anforderungen an Führungskräfte, was professionelles Change-Management anbelangt.“ Breite Zustimmung der Mitarbeiter mit 80%. Auch die Manager sind zu knapp 2/3 dieser Meinung. Personalchefs sagen zu 89% zu dieser Aussage JA.

„Wie hoch schätzen Sie bei Ihnen im Unternehmen den Digitalisierungsgrad ein?“
Aus technischer Sicht (IT-Systeme) sagen 23% aller Antwortenden, dass der Digitalisierungsgrad bei ihnen ganz gering ist. Was die Skills von Schlüssel- und Führungskräften in Bezug auf Digitalisierung betrifft geben 38% einen ganz geringen Wert an. Aus kultureller Perspektive (Mind-Set und Haltung) halten Führungskräfte zu 41% und Mitarbeiter zu 54% den Digitalisierungsgrad für gering. Anders formuliert: Knapp die Hälfte aller Meinungsführer hält das eigene Unternehmen noch nicht reif für Digitalisierung.

„Wie würden Sie Ihren derzeitigen Führungsstil bezeichnen?“
37% kooperativ (ich erarbeite mit dem Team Entscheidungen), 33% delegativ/autonom (ich gebe viel Freiheit, das Team kann viel selbst entscheiden), 22% direktiv (ich lasse Fragen und Ideen zu meinen Entscheidungen zu) und 8% autokratisch (ich gebe klar vor, es gibt keine Diskussion). Das heißt: die Selbsteinschätzung geht klar in Richtung liberale Führungsstile (70:30).

„Ist gute Führung wirklich lernbar?“
Daran glauben 46% der unter 50-Jährigen und nur 28% der über 50-Jährigen.

„Mit meiner aktuellen Work Life Balance bin ich zufrieden.“ 24% der jüngeren sind damit gar nicht zufrieden. Auch 18% der über 50-Jährigen stimmen gar nicht zu.

„Aktuell bin ich beruflich erfolgreich.“ Da finden sich 97% aller Führungskräfte im oberen Teil der Skala.

„Durch welche Maßnahmen haben Sie als Führungskraft am meisten profitiert?“

Weit voran die Selbstreflexion, gefolgt von „Tun“ (Autodidaktik), einem vorbildhaften Chef und Führungstrainings. Weit abgeschlagen Teamsport, Universitäten, Ehrenfunktionen in Vereinen.

Eine repräsentative Studie (Managementecho 04/2018, n=302) von Konrad Breit und Harald Preyer in Zusammenarbeit mit Michael Schmid vom TREND hat im Juni die Einstellung Österreichischer Entscheider und Beeinflusser zu Führung in Zeiten der rasant fortschreitenden Globalisierung untersucht.

„Es gibt einen erschreckend niedrigen Digitalisierungsgrad der österreichischen Unternehmenslandschaft. Die Anforderungen an Führungskräfte, Change Prozesse in Richtung digitales Zeitalter zu gestalten und zu steuern, steigen am signifikantesten“. Dr. Konrad Breit | Change Consulting Network

Hier ist der Link zur interaktiven Auswertung der Studie.

Ideen und Hilfestellungen

Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung liberaler, partizipativer Führungsstile. Dadurch steigen Engagement, Innovation und Arbeitsklima messbar. Hierarchische Strukturen können nicht von heute auf morgen geändert werden und sie haben ja in vielen Bereich auch noch immer ihren Sinn.

Kulturveränderung wird begünstigt vom gemeinsamen Erarbeiten von Visionen und Strategien. Buttom-up mitgestaltete Zukunftspläne werden von Teams mitgetragen und Ziele mit Freude und Stolz erreicht. Wirklich gemeinsam „erstrittene“ Unternehmenskultur wird spürbar gelebt und motiviert zu dauerhaften guten Leistungen. Eigenverantwortung und Unternehmensqualität steigen.

Moderne Mitarbeiter-Feedback-Systeme liefern laufend Rückmeldungen über Befindlichkeiten, Stimmungen, Ideen, Einschätzungen und auch über Störungen im Unternehmen. Diese Feedbacks sind substanzielle Grundlagen für wertschätzende Führung.

Customer Experience Systeme (CX) sind in den USA seit rund fünf Jahren das CEO-Thema Nr. 1. In Österreich sind sie gerade erst im Kommen. CX liefert in Echtzeit laufend Daten über die Wahrnehmungen der Kunden an den unterschiedlichen Berührungspunkten zum Unternehmen. Diese Feedbacks werden dringend gebraucht, wenn Führung radikal (an die Wurzeln gehend) kundenorientiert und zukunftsorientiert geschehen soll.

Moderne Feedback-Systeme sind sehr kostengünstig. Viele Hersteller bieten gut verwendbare Freeware Varianten als Basis an, mit denen bereits nach sehr kurzer Zeit gut vom Unternehmen ohne weitere Unterstützung gearbeitet werden kann. Wichtig ist am Beginn die Begleitung durch erfahrene Experten. Sonst scheitert die Implementierung an Vorbehalten wie Anonymität, Belästigung, Überlastung noch bevor sie Wirkung zeigen konnte.

Die Beratergruppe RESONANZ in Wien hat den Leadership Engagement Index LEI entwickelt. Mit nur vier Fragen wird hier das Engagement von Mitarbeitern und die Qualität von Führung permanent beobachtet. Wertvolle Freitext Informationen fließen unmittelbar in Echtzeit an die Führungskräfte, die damit zeitnahe arbeiten können. In regelmäßigen Reflexionsgesprächen werden Maßnahmen für das gesamte Unternehmen abgeleitet. Einzelne Feedbacks können im Team, im Peer to Peer Coaching mit Kollegen und auch mit erfahrenen Organisationsentwicklern und Coaches besprochen werden. Der LEI kann mit unterschiedlichen bestehenden Tools einfach verknüpft werden. Die Fragen stehen kostenlos zur Verfügung und können unternehmensintern und mit anderen Unternehmen verglichen werden.

Mit More than Checks steht auch ein mächtiges Diagnose-Tool für Organisationsentwicklung bereit, das klassische Mitarbeiter- und Kundenbefragungen kostengünstig ersetzen kann. Die Auswertungen aus allen Daten können mittels Drag and Drop vom Unternehmen selbst analysiert und interpretiert werden. Zeitnahe und punktgenau Maßnahmen begünstigen partizipative Führungsstile.

Einfache Collaboration Tools wie z.B. Trello stehen für Teams kostenlos zur Verfügung und machen es leicht, Informationen über den Status interner und externer Projekte im Team zu teilen. Am Beginn ist es wichtig mit dem Team klare Regeln aufzustellen: Wie oft werden die Informationen dort aktualisiert? Ab welchem Reifegrad werden Projekte abgebildet? Wer hat worauf Zugriff? Wie vermeiden wir redundante Daten?

Digital Natives und schon heute Mitarbeiter unter 30 sind nicht mehr bereit, viele Mails zu lesen. Sie wollen Information dort, wo sie sie vermuten. Auch dazu leisten moderne Collaboration Tools die notwendige Unterstützung.

Megatrends der Menschheit – wie Zukunft gelingt?

Wien, 9.6.2017 Wir sind spätestens seit zehn Jahren mit exponentiellen Veränderungen in unserem gesamten Bio-System Erde konfrontiert. Das hat gravierende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft, unseren Umgang mit Mitarbeitern, Kunden, Ressourcen und mit uns selbst. Wie kann Zukunft gelingen?

Derzeit leben wir mit mehr als sieben Milliarden Menschen zusammen. 18 Prozent davon haben einen Kühlschrank. 82 Prozent haben keinen und hätten sie einen, dann wüssten Sie nicht, was sie darin lagern sollten.

In 20 Jahren werden wir über neun Milliarden sein.

Die Halbwertzeit des Wissens reduzierte sich in den letzten 20 Jahren in den meisten Berufen auf 2 bis 6 Jahre.

Lernen macht Spaß, wenn es in neuen interaktiven Formaten geschehen kann.

Die Digitalisierung konfrontiert uns mit völlig neuen Herausforderungen, die großartige Chancen bietet und gleichzeitig von vielen Menschen als Bedrohung erlebt wird.

Die Organisation der Zukunft wird radikal kundenorientiert sein, dazu agil und kollaborativ. Haben wir dazu die starke Vision, die entsprechende Haltung, die Tools und das Knowhow, damit umzugehen?

In meiner neuen Keynote „Megatrends der Menschheit – wie uns Zukunft gelingen wird“ – stelle ich inspirierende Ideen, Haltungen und Methoden vor, wie wir die Entwicklung unserer Welt als Chance begreifen und nutzen können.

Heute habe ich diese Keynote zum zweiten Mal vor einem kritschen Experten-Publikum gehalten. Die TeilnehmerInnen waren begeistert und haben ganz konkrete elegante nächste Schritte für ihre Praxis mitgenommen.

Hier ein Audio-Auszug aus der Keynote.

Das Publikum hatte die Möglichkeit unmittelbar interaktiv mitzustimmen. Hier einige Antworten.

 

 

Treue des Vaters

Zeugnis über die Treue des Vater – das Vertrauen des Sohnes:

„Mein Vater wird uns nicht vergessen…“

Am 7. 12. 1988 verwüstete ein verheerendes Erdbeben in Armenien die Stadt Spitak und die umliegenden Dörfer und Städte.

Etwa 30 000 Menschen kamen ums Leben und 400 000 wurden obdachlos.

Aus der Stadt Leninakan wird uns eine ergreifende Begebenheit berichtet.

Sofort, nachdem die verheerenden Erdstöße abgeebbt waren, raste ein Vater mit dem Auto zur Grundschule seines Sohnes, um das Kind zu retten. Dort angekommen, musste er feststellen, dass das gesamte Gebäude dem Erdboden gleichgemacht worden war.

Angesichts der Menge an Schutt und Trümmer erinnerte er sich an ein Versprechen, das er einst seinem Sohn gegeben hat:

„Egal, was passiert, ich bin immer für dich da.“

Getrieben von dem Wunsch, sein Versprechen zu halten, suchte er den Bereich, in dem das Klassenzimmer seines Sohnes gewesen sein musste, und fing an, sie Steine beiseite zu räumen.

Andere Eltern trafen ebenfalls ein und weinten um ihre Kinder. „Es ist zu spät“, sagten sie dem Vater. „Die Kinder sind tot. Wir können nichts mehr für sie tun!“ Selbst ein Polizist riet ihm aufzuhören.

Aber der Vater weigerte sich.

Erst acht Stunden, dann sechzehn, zweiunddreißig und schließlich sechsunddreißig Stunden lang grub er. Seine Hände waren mit Wunden übersät, und seine Kräfte hatten längst nachgelassen, aber er hörte nicht auf. Schließlich, nach achtunddreißig zermürbenden Stunden, zog er einen Brocken beiseite und vernahm die Stimme seines Sohnes.

Armand! Armand!, rief er. Aus der Dunkelheit kam eine leise zitternde Stimme;: „Papa…!?

Andere schwache Stimmen machten sich bemerkbar, als sich die kleinen Überlebenden unter dem Schutt zu rühren begannen. Den wenigen da gebliebenen Eltern und Zuschauern stockte der Atem. Vierzehn der dreiunddreißig Schüler wurden lebend geborgen.

Als Armand schließlich herausgekommen war, versuchte er beim Graben mitzuhelfen, bis alle seine Klassenkammeraden im Freien waren. Jeder konnte es hören, wie er sich auf einmal seinen Freunden zuwandte und sagte: „Habe ich es euch nicht gesagt? Mein Vater wird uns nicht vergessen!“

Solch einen Glauben wie Armand brauchen wir, weil auch wir einen Vater im Himmel haben, der alles für uns tun wird, um uns zu retten für das ewige Leben.

Unser Himmlischer Vater vergisst uns nie!

Quelle „Ja zum Leben“ Nr. 24/2017

Credits to
Maria Christine
Säkularinstitut „Madonna della Strada“
Gallmeyergasse 7-9/22, 1190 Wien
Mail: SI.Madonna.della.Strada@aon.at
http://saecimds.com/

Festrede zur Sponsion an der FH des BFI Wien

In meiner Festrede bin ich darauf eingegangen, wie Führung in einer VUCA-Welt (und das „A“ steht nicht mehr für Ambiguity, sondern für Attractivity) gelingt und welche Werte wir brauchen, um erfolgreich zu sein.
Wie gelingt Erfolg in einer Welt, die alle Chancen bietet?

Herzlichen Dank für die Fotos an Harald Krischanz.

Hier meine kurze Festrede (09:32) auf Wunsch etlicher Gäste zum Nachhören.

 

„Harald Preyer hat von den vielen Festreden der letzten Jahre heute wohl eine der besten gehalten – wenn nicht gar die Beste!
Wesentliche Inhalte rhetorisch perfekt vorgetragen. Die zehn Minuten sind vergangen als wären es drei gewesen…“

Rektor Prof. (FH) Dr. Andreas Breinbauer

 


„Mir hat Ihre Rede sehr gut gefallen, vor allem der Vergleich mit Liebe und Gleichgültigkeit und der Hinweis darauf authentisch zu bleiben.“

 

Herzliche Gratulation und liebe Grüße
Mag. Georg Kapsch, CEO der Kapsch AG und
Präsident der Industriellenvereinigung


„Diese Festrede enthält tatsächlich viel Essentielles nicht nur über Führungsqualität sondern generell über den Umgang mit und zwischen Menschen!
Interessant auch der Aspekt der Liebe und der Gleichgültigkeit! Ich denke auch, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Engagement viel mit ‚Liebe‘ zu tun hat!“

 

Dr. Martin Gleitsmann, Abteilungsleiter der WKO,
Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit


„100 Punkte: Bravo!
Emotional, verständlich, praxisnah, ermunternd, freundlich und fröhlich.“

 

 

Dr. Lambert GNEISZ, MAS, CMC, SV
Urheber der PERFORMER Methode


Herzlichen Glückwunsch zur Festrede, die ebenso klar wie positiv ist. Besonders gefallen haben mir die Ausführungen zur „Kritik“. Hat doch dieser Begriff eine beachtliche und nicht immer positive Wandlung erfahren von der „Kritik“ der Vernunft eines Kant bis zur schwer verdaulichen „Kritik“ zwischen den politischen Parteien.“

 

 

DDr. Karl Lengheimer
ehemaliger Landtagsdirektor des Landtags von Niederösterreich


„Ich fand die heutige Rede wesentlich gereifter, logischer und klarer. Die vom Vorjahr hat mir bereits sehr gut gefallen, aber die heutige ist eine wesentliche Steigerung, noch ein Spur besser.

 

Über die Liebe als eine wichtige Management-Komponente zu sprechen, erfordert definitiv sehr viel Mut und Weisheit.“

Mag. Olga Wölfl
Upper Classic und Optimismus Werkstatt, Wien


Lieber Harald,
an deiner Festrede gefällt mir am besten, dass sie ohne Rückgriffe auf Religionen auskommt und in 10 Minuten einen beachtlichen Teil der in dieser kurzen Zeit vermittelbaren Aspekte der Lebensweisheit aus Philosophiegeschichte und Selbsterfahrung umfasst. Mann kann es nicht besser machen, nur anders, wenn man so will, aber nicht besser.

 

Mag. DDr. Joachim Weichselbaumer
Internationaler Keynote-Speaker


„Die Liebe und die Gleichgültigkeit haben sich in meinem Kopf festgesetzt.
Vielen Dank dafür!“

 

 

Prok. Mag. Claudia BLIEM

Bereichsleitung Human Resources
Herba Chemosan Apotheker-AG


„Du schaffst es mit (1) handverlesenen Gedanken (2) sehr zentrale Eckpfeiler einer (3) menschenorientierten Managementphilosophie in (4) kurzen prägnanten Worten auf den Punkt zu bringen.

 

Chapeau – mehr kann ich dazu nicht sagen :-)“

Mag. Richard Lutschounig,
Gründer & Geschäftsführer Paybon GmbH


Lieber Harald,
mit großem Interesse habe ich mir Deine Rede angehört. PHANTASTISCH!

 

 

Du sprichst mir aus dem Herzen. Wie du vielleicht weißt, komme ich aus einem Familienunternehmen und habe 11 Jahre lang den Einzelhandel mit sieben Filialen geführt.

Deshalb finde ich alle Deine Gedanken zu einer guten Führung sehr zutreffend. Viele Punkte davon waren auch mein Credo.
Gratuliere Dir zu diesen wunderbaren Gedanken – nur so kann man in der Zukunft arbeiten.

Inge Sigl
Kanzlerin des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem


Lieber Harald,
danke das du mich an deiner Rede hast teilnehmen lassen. Sie hat mir Emotionen geweckt und ich war die ganze Rede konzentriert dabei. Das will etwas über diese Zeitspanne bedeuten.

 

 

Du hast die Grundpfeiler meiner eignen Einstellung sehr gut angesprochen: Haltung – Ehrlichkeit und Ethik!!
Gratulation, da kann ich noch viel von dir lernen.

Liebe Grüße
Dr. Klaus Möller
CEO
Privatbrauerei Hirt Vertrieb GmbH


Mich spricht Ihre Stimme an – klar, sonor, changierend zwischen leise und heftig. Am beeindruckendsten für mich ist aber die Hinwendung zu den Menschen, die Sie ansprechen – und das passt ja gut zu der von Ihnen angesprochenen Authentizität.

 

 

Besten Gruß
DI Alexander Schön
MORE THAN CHECKS


danke für den Impuls und ja – Gleichgültigkeit kann schlimmer sein als Haß, das ist wohl war.

 

 

 

Dr. Martin Hagenlocher
Managing Director/Geschäftsführer
Senior Bayer Representative South East Europe

 


„Harald Preyer gelingt es sehr gut aufzuzeigen, an welchen Kriterien sich gute Führung in der heutigen turbulenten Wirtschaftswelt orientiert.

 

 

Und wie so oft, sind es einfache Dinge im Leben, die einen Unterschied machen und nicht komplexe Managementtheorien. Ein herausragender Vortrag, den man nicht nur hört, sondern der in einem unbewusst weiterarbeitet.“

THOMAS BLUTH \\ Geschäftsführer \\ Managing Director
Same Day Delivery – powered by tiramizoo.com


Lieber Harald,
deine exzellente Festrede ist ein Samenkorn im Bewusstsein der AbsolventInnen, das dort hoffentlich sprießt und reiche Ernte bringt, auf dass aus ihnen verantwortungsvoll agierende Mitarbeiter und Führungskräfte werden.

 

Du sprichst mir in deiner Festrede aus der Seele: „Verantwortung übernehmen“ anstelle „zuständig sein“ ist die wesentliche innere Haltung, die sich jede/r Eigentümer/Vorgesetzte von seinen/ihren Angestellten/Mitarbeitern/Kollegen wünscht und die er/sie selbstverständlich auch vorleben muss. Leider ist der Unterschied selbst Führungskräften oft nicht bewusst und der Weg zu einer besseren Firmenkultur erfordert neben einer Bewusstheit über diesen Unterschied auch eine entsprechende Worthygiene.

Dipl.Ing. Nikolaus Dellantoni
CEO
ACMIT Gmbh


sensationell…..beim Hören bekam ich Gänsehaut!!

Harald Millenkovics

General Manager
Arthrex Austria GesmbH

 


Lieber Harald,

herzlichen Glückwunsch zu deiner sehr praxisnahen Festrede.
Ich stimme dir bei deinen Ansätzen vollständig zu, dass ein echter Leader Verantwortung übernimmt, authentisch ist und bei seinen Mitarbeitern die Stärken und nicht die Fehler erkennt. Dein Aspekt, dass das Gegenteil von Liebe die Gleichgültigkeit ist, habe ich sehr interessant und durchaus treffend gefunden. Mein kurzes Feedback lautet: weiter so!

Gerne werde ich dich bei passender Gelegenheit weiterempfehlen.

Lieben Gruß und noch eine schöne Woche,
Klaus

Dr. Klaus Schierhackl
ASFINAG AG
Vorstand


Danke für die Übermittlung der sehr gelungen Rede. Gerade für junge Führungskräfte ist die Betonung der immer mehr in Verlust geratenen Fähigkeit zur Liebe die Wiederentdeckung eines Ankers, der zugleich ein Erfolgsfaktor ist.

 

Liebe zum Verhaltensstandard zu erheben, bewirkt eine Haltung, die letztlich Halt zurückgibt. Vor allem die Betonung, dass Führungskräfte auch ihr Unternehmen lieben müssen, sehe ich als unverzichtbare Fähigkeit, wenn es um das Herstellen eines Commitments zwischen den Unternehmenszielen und den Bedürfnissen der Führung sowie der Mitarbeiter geht. Liebe ist positiv besetzt, lässt Fehler zu, erhebt Verzeihen zum Selbstverständnis und öffnet einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Ich bin überzeugt, das bereichert Führungskräfte, Mitarbeiter und das Unternehmen.

Dr. Hanno Ledermüllner
Amt der Stadt Dornbirn
Stadtamtsdirektor


Eine tolle Ansprache!
Ich stimme den Inhalten voll und ganz zu!

 

 

 

 

 

Die Kernbotschaften von Führen mit der Geschwindigkeit des Vertrauens.
100 %iges Engagement durch liebevolle Hingabe zu allem was eine Führungskraft tut. Damit einhergehende Motivation der Mitarbeiter. Die authentische Kommunikation sind seit vielen Jahren meine Begleiter als Führungskraft und haben immer zu guten Ergebnissen beigetragen.

Christian Witsch
Geschäftsführer
Sapa Aluminium
Rumänien


Lieber Harald,

herzlichen Dank für diesen wunderbaren Vortrag. Ich habe ihn mehrmals angehört und ich werde Dich daraus bei Gelegenheit mit Überzeugung zitieren!

 

Es ist so wichtig, immer wieder zu verdeutlichen, dass die Haltung zu den Dingen viel wichtiger ist als alle angeeigneten Fähigkeiten und Qualitäten. Die Haltung ist es, die auf den Charakter und den Kern eines Menschen schließen lässt.

In diesem Sinn wünsche ich Dir ein schönes, erholsames, langes Wochenende und grüße Dich  herzlich aus München, Georg

Georg Schneider
Geschäftsführender Gesellschafter
Schneider Weisse G. Schneider & Sohn GmbH

Wirkungsvolle Interventionen im Teambuilding

Mit wenigen richtigen Interventionen kann Teambuilding sehr rasch zum Erfolg führen. Eine kurze aktuelle Erfolgsgeschichte.

Im Februar kontaktierte mich der Geschäftsführer eines renommierten Wiener Traditionsunternehmens mit zwölf Mitarbeitern:
„Bei uns ist irgendwie Sand im Getriebe. Die Mitarbeiter sind überfordert und demotiviert. Mir macht meine Aufgabe auch keinen Spaß mehr. Was können wir tun?“

Wir trafen uns eine Woche später in seinem gediegenen Büro im 1. Bezirk und vereinbarten zwei halbe Team-Tage jeweils an einem Freitagvormittag von 09:00 bis 13:00 Uhr mit allen Mitarbeitern. Die Mitarbeiter wurden von ihm persönlich eingeladen. Die Kunden erhielten ein kurzes Mail mit dem Hinweis auf die Nicht-Erreichbarkeit an diesen beiden Vormittagen, weil wir daran arbeiten, in Zukunft ein noch besseres Team mit noch mehr Kundenverständnis zu werden.

Der erste Team-Tag fand in einem einfachen Seminarhotel im Westen von Wien statt. Nach einer kurzen Erklärung, wozu  dieser Tag aus Sicht des Chefs dienen soll, tauschten sich die Teilnehmer im Kreis zur Frage aus: „Worauf bin ich derzeit in unserem Betrieb am meisten stolz?“

In der Einleitung zu diesem Circle erläuterte ich kurz die „Theorie U“ von C. Otto Scharmer und lud alle ein, mit ganzem Herzen zuzuhören, was die Kollegen zu sagen haben. „Denken Sie beim Zuhören einfach daran, was Sie zum Statement des Sprechenden wohlwollend beitragen können und wollen…“

Nach einer Viertelstunde schaltete ich den Beamer ein und bat die Teilnehmer, Ihre Smartphones zur Hand zu nehmen oder Ihre Tablets oder Ihre Notebooks einzuschalten und die Seite www.menti.com aufzurufen.
Ich hatte dort eine kurze Abfrage vorbereitet und die Teilnehmer konnten real time jetzt darauf antworten. Anschließend bat ich sie auf  einer 10er-Skala zwei Fragen zu beantworten.

Ich fragte, wie die Menschen das Team derzeit in drei Aspekten erleben:

  1. Ergebnisse unserer Arbeit
  2. Führung durch meinen Chef
  3. Stimmung im Team

Hier sehen Sie die Ergebnisse dieser Abfrage am Tag 1 und einen Monat später am Tag 2.

 

Wir erarbeiteten in drei Vierergruppen konkrete und leicht machbare Maßnahmen, um die Stimmung im Team zu verbessern.

 

Es sollten Maßnahmen sein, die neben dem Tagesgeschäft gut leistbar sind und es sollten eben maximal drei Maßnahmen sein. Nicht mehr. Nach jeweils rund 20 Minuten wechselten drei der vier Teilnehmer den Tisch und bereicherten mit ihren Gedanken die jeweils anderen Gruppen. Es wurde in sehr wertschätzender Art und Weise mit viel guter Energie gearbeitet und alle drei Gruppen erzielten wertvolle Ergebnisse. Schließlich vereinbarten wir im Plenum zwei Maßnahmen für die Mitarbeiter und eine für den Chef.

Um 13:00 gingen wir miteinander in das helle Restaurant des Seminarhotels, plauderten in sehr freundschaftlicher Atmosphäre über unsere Erfolge und Ideen und genossen das leichte und gute Essen und die Stimmung. Gegen 14:00 Uhr verabschiedete ich mich herzlich von jedem einzelnen Teilnehmer und wünschte gutes Gelingen bei der Umsetzung.

Eine Woche später rief mich der Geschäftsführer an: „Ich habe nun mit jedem einzelnen Mitarbeiter gesprochen und verstehe jetzt deutlich besser, welche Prozesse vor allem im Umgang mit schwierigen Kunden meine Mitarbeiter belasten. Wir haben auch schon einiges verbessert aber beim Thema CRM-System kommen wir auf keinen grünen Zweig…“ Ich habe angeregt, das beim 2. Team-Tag zu lösen. Er meinte: „Glauben Sie denn, dass wir das in der großen Runde wirklich lösen werden?“ Ich sagte: „Ja, ganz sicher. Sie haben ausgezeichnete Mitarbeiter und wir brauchen nur den rechten Rahmen, die richtigen Fragen und Methoden und werden zu guten Lösungen kommen.“

Seit zwei Wochen läuft nun das neue CRM-System und wird von allen Mitarbeitern sehr gut angenommen. Wir haben uns darauf geeinigt, wesentlich weniger Informationen pro Kunde zu erfassen als vom Berater empfohlen, das dafür aber tagesaktuell und konsequent.

Beim nächsten Team-Tag im Mai werden wir das Thema „Wie kommen wir zu mehr Empfehlungen durch unsere zufriedenen Stammkunden?“ bearbeiten.

Wir freuen uns alle schon auf diesen 3. Team-Tag.