Kategorie: Uncategorized

  • Grüß Gott!

    Herzlich willkommen auf meiner Seite. Hier kannst Du Dir ein erstes Bild von mir und meinen Gedanken machen.

    Ich bin ein dankbarer Mensch im letzten Viertel meines Lebens, 1963 in Innsbruck geboren und im lebenswerten Wien zuhause.

    Weil ich viel erlebt habe, einige Male gescheitert und für jede Erfahrung dankbar bin, gehe ich gerne ein Stück Deines Weges mit Dir, wenn Du das willst.

  • zum 1. Mai

    Du kannst alle guten Dinge haben — Reichtum, Freunde, Freundlichkeit, Liebe geben und Liebe empfangen —, wenn du gelernt hast, dich nicht von ihnen blenden zu lassen; wenn du gelernt hast, Enttäuschungen zu ertragen und einzusehen, dass die Dinge nicht so sind, wie du sie haben möchtest.

    Zu Beginn gilt es, unsere Vorstellung von „guten Dingen“ zu ändern; aber nicht, um etwas Wertvolles zu entfernen, sondern vielmehr, um viele Dinge einzubeziehen, die wir nicht wertvoll nennen. Was uns wertvoll ist, muss einigen Wert besitzen, sonst würden wir es nicht schätzen. Das Streben nach Reichtum ist nicht verkehrt an sich, aber es wird verkehrt, wenn es an die Stelle höherer Ideale tritt. Das Streben nach Idealen ist ein allumfassendes Streben, das die Nahrung für Körper, Herz und Seele nicht vernachlässigt.

    Zuerst geht es darum, in den Begriff Reichtum nicht nur materielle Güter einzubeziehen, sondern auch intellektuelle Gaben und die Schätze des Geistes. Außerdem ist es wichtig, diese Dinge zu besitzen und nicht von ihnen besessen zu sein. Solange wir nach ihnen streben, werden wir von ihnen besessen sein. Wenn wir auf unserer Suche nach dem Höchsten die zeitweilige Verfügung über Sachen bekommen, dann heißt das nicht, dass wir sie besitzen, sondern Gott besitzt sie.

    So ist es auch mit Freunden. Um Freunde zu haben, müssen wir die höchste Freundschaft verstehen, und dies ist nur mit der Gotteserkenntnis möglich. Andernfalls wären unsere sogenannten Freunde wie ein Besitz, den wir in unser Besitzdenken einbeziehen wollen, bis wir schließlich selbst von diesem Gedanken besessen sind. Dasselbe gilt für die Freundlichkeit, die Fähigkeit, mit der wir Freunde gewinnen und behalten. Geheuchelte Freundlichkeit ist unecht, doch Freundlichkeit, die natürlich aus dem Herzen hervorbricht, ist wahr.

    Diese richtige Haltung im Leben erweist sich erst recht als wahr, wenn wir Liebe von verschiedenen Standpunkten aus betrachten. Wir können nicht alle lieben, es sei denn, die spirituelle Liebe Gottes ist in unserem Herzen. Wir können zwar das Wort „Liebe“ verwenden und einen Anspruch erheben, aber darin wird kein Leben sein. Und wir werden im Testfall versagen, denn es wird sich um das Nafs drehen. Der Gebrauch des Wortes „Liebe“ ist etwas ganz anderes als die Liebe selbst.

    Deshalb stellt sich die Frage, ob wir von unseren Wünschen oder Idealen geblendet sind — oder ob wir sie unter Kontrolle haben. Wenn wir sie kontrollieren, kann uns nichts hoch emporheben oder tief enttäuschen. Beides sind Formen der Berauschung — die Berauschung an Idealen durch Licht und die Berauschung an Wünschen durch Dunkelheit. Bisweilen mag die Dunkelheit dem Licht sogar vorzuziehen sein, da das Licht manchmal so stark blendet, dass wir die Sehfähigkeit von Herz und Seele nicht so leicht wiedererlangen können.

    Schließlich müssen wir in Betracht ziehen, dass der Zustand der Dinge das Ergebnis sämtlicher Gedanken aller Wesen ist. Wir können die Gedanken anderer nicht kontrollieren. Vielleicht können wir sie teilweise beeinflussen, doch Gott hat allen Menschen Willenskraft gegeben. Daraus bilden sich Gedanken und durch diese Gedanken werden die materiellen Angelegenheiten der Welt festgelegt.

    Die Konsequenz daraus, dass jeder Einzelmensch nur einer von Milliarden ist, die alle mit ihren Gedanken und ihrem Karma auf die Welt einwirken, ist gewaltig; doch der Einfluss der Vergangenheit ist sogar noch größer. Nicht nur unsere Verehrung für Menschen aus der Vergangenheit, sondern auch Verfassungen, Verträge und Vereinbarungen aller Art binden uns. Es sollte deshalb offensichtlich sein, dass unser kleines individuelles Wollen in diesem Strudel wie nichts ist. Wenn wir die Absichten der Pflanzen, Tiere und Steine, die Planeten und interplanetaren Kräfte und der unergründeten Aktivitäten im Unsichtbaren noch hinzunehmen, dann erscheint sogar die ganze Menschheit ziemlich klein im Vergleich zum Universum.

    Dies sollte uns wahre Demut lehren. Es sollte uns auch Verzicht lehren — doch es gibt einen richtigen und einen falschen Verzicht. Der falsche ist Fatalismus. Der richtige Verzicht besteht darin, nicht an irgendwelche Beschränkungen gebunden zu sein, sondern die Freiheit zu suchen durch das Entdecken des freien Laufs für den Geist jenseits der materiellen und gedanklichen Fesseln. Dies allein schon wird der Welt mehr als alles andere helfen. Auf diese Weise können wir ein Bodhisattva oder Nabi werden.

    aus dem Sufi – Almanch unserer Männerrunde zum 1. Mai 2026

    Quelle:
    365 Tage Sufiweisheit – Die Schale des Saki
    Hazrat Inayat Khan; Samuel L. Lewis:
    365 Tage Sufiweisheit – Die Schale des Saki. Daily Insights for Life.
    Herausgegeben von Sufi Ruhaniat Deutschland.
    Mit einem Vorwort von Wim van der Zwan.
    Übersetzung: Hans-Peter Baum.
    Polling: Verlag Heilbronn, 1. Auflage 2018.
    ISBN: 978-3-936246-32-2.


    und dazu die wunderbare Erika Pluhar vor 50 Jahren


    Quelle: Magnificat – das Stundenbuch

  • Der Intellekt wird heilig

    Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz sagt im Kern:

    Der Mensch kann unglaublich viel wissen und machen –
    aber er wird erst menschlich, wenn sein Denken offen bleibt für Sinn, Wahrheit und Gott.

    In fünf klaren Aussagen:

    1. Wir haben Mittel, aber verlieren die Ziele.
      Moderne Wissenschaft ist mächtig, fragt aber zu selten nach dem Wozu.
    2. Denken ist mehr als Rechnen.
      Wahre Vernunft hört zu, sammelt Sinn und lässt sich ansprechen.
    3. Die wichtigsten Dinge entziehen sich der vollständigen Erklärung.
      Ursprung, Wahrheit, Liebe, Leid, Gott – man kann sie bedenken, nicht beherrschen.
    4. Philosophie und Glaube sind keine Gegner.
      Denken kann bis an die Schwelle führen („Vorhof“), wo Glaube beginnt.
    5. Wahrheit begegnet uns oft als Schönheit – und manchmal als Schmerz.
      Nicht als Besitz, sondern als Ereignis, das verwandelt.

    Ein Satz als Merksatz:

    Der Intellekt wird heilig, wenn er nicht alles kontrollieren will,
    sondern bereit ist, sich von Wahrheit berühren zu lassen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hanna-Barbara_Gerl-Falkovitz

  • Christtag

    Innehalten am Abend

    „Im Glauben finden wir Licht und Trost für alles.“

    Emilie Engel (Mitgründerin der Schönstätter Marienschwestern, 1893–1955)

    • Wofür brauche ich im Moment Licht und Trost? Ich darf es dem göttlichen Kind anvertrauen.
    • Was bedeutet für mich der Glaube, dass Gott als Kind zur Welt kam?


  • Die meist besuchten Hl. Orte der Welt

    Am 9. Dezember 2025 habe ich am Festtag des Heiligen Johannes Didacus (Juan Diego) Cuauhtlatoatzin recherchiert, welche religiösen Plätze weltweit am meisten besucht werden.

    Zu meiner großen Freude ist auch der Wiener Stephansdom dabei.

    RangHl. OrtLandReligionBesucher/a
    1GuadalupeMexikoKatholisch~21 Mio
    2Golden TempleIndienSikhismus~20–30 Mio
    3MeccaSaudi-ArabienIslam~12–13 Mio
    4AparecidaBrasilienKatholisch~12 Mio
    5Notre-Dame (vor 2019)FrankreichKatholisch~12–14 Mio
    6PetersdomVatikanKatholisch~11 Mio
    7FatimaPortugalKatholisch~5 Mio
    8LourdesFrankreichKatholisch~4–6 Mio
    9Kölner DomDeutschlandKatholisch~6 Mio
    10StephansdomÖsterreichKatholisch~5–6 Mio
  • Wenn Gerechtigkeit an ihre Grenze kommt

    Wie weit trägt Gerechtigkeit – und wo beginnt jene innere Freiheit, die nur Vergebung schaffen kann?

    Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den Texten des heutigen 2. Adventsonntags – Jesajas Vision eines gerechten Friedens und der Ruf des Johannes zur Umkehr – haben Yuliya, Teddy und ich zuhause die neue Verfilmung des Grafen von Monte Christo gesehen. Eine Geschichte, die seit 1844 von Vergeltung erzählt – und doch in ihren entscheidenden Momenten von etwas Größerem spricht.

    Der Film hält sich erstaunlich genau an den Roman von Alexandre Dumas und zeigt die Wandlung Edmond Dantès’ mit einer Eindringlichkeit, die uns beide tief bewegt hat. Zunächst dominiert der Zorn: ein unschuldig Verurteilter, beraubt von Freiheit, Liebe und Würde. Seine Rache ist brillant konstruiert und erschreckend wirksam. Und doch wird in dieser Verfilmung deutlicher als in vielen früheren: Jeder seiner Schritte in Richtung Vergeltung kostet ihn ein Stück seines Herzens.

    Gerade deshalb sind die drei stillen Szenen so stark, in denen der Graf das Schwert senkt. Wenn er im Duell bewusst daneben schießt. Wenn er seinen größten Feind im entscheidenden Augenblick verschont. Wenn er Haydée und Albert – zwei jungen Menschen – ein Leben jenseits seiner eigenen Verletzungen ermöglicht. In diesen Momenten wendet sich die Geschichte: vom Ausgleich der Schuld hin zur Möglichkeit eines neuen Anfangs.

    Hier begegnen sich Film und Advent. Jesaja beschreibt einen kommenden Frieden, der nicht aus Vergeltung wächst, sondern aus einem Geist der Weisheit, Einsicht und Gerechtigkeit. Johannes ruft zur Umkehr – zur inneren Bewegung vom verletzten Ich zum offenen Herzen.

    Gerechtigkeit ordnet die Welt.
    Doch nur Vergebung erfüllt den Menschen.

    Für Yuliya und mich war diese Verfilmung nicht nur ein großartiger Filmabend, sondern fast eine adventliche Meditation über das, was heilt: nicht der Sieg über andere, sondern die Versöhnung mit dem eigenen Leben.

    Stichworte
    Advent, Monte Christo, Vergebung, Gerechtigkeit, Dumas, Filmreflexion, Hoffnung

    Summary
    Am 2. Adventssonntag zeigt die neue Verfilmung des Grafen von Monte Christo, wie Rache an ihre Grenze stößt und Vergebung zur inneren Freiheit führt. Eine adventliche Betrachtung über Gerechtigkeit, Heilung und Menschwerdung.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Graf_von_Monte_Christo_(2024)

  • Ukraine

    Putin und Trump haben Macht.
    Selenskyj hat Not.

    Keiner ist heilig.

    Macht rechnet und spielt.
    Not leidet.

  • Hethiter – Hätt i was?

    Der ZEIT-Artikel über die Hethiter enthält eine Fülle an faszinierenden, für uns heute unerwarteten oder geradezu unglaublichen Aussagen, die unser modernes Weltbild in Frage stellen. Hier eine Auswahl der bemerkenswertesten und überraschendsten Punkte liebevoll kuratiert mit AI von Harald R. Preyer.

    Der wirklich grossartige Artikel ist lang. Ich habe mehr als eine halbe Stunde am Montag Morgen von 5 Uhr 30 an gelesen. Bei zwei Tassen Tee. Hier ist das Original als kleines Geschenk für einen guten Start in eine neue Woche.


    Moderne Interpretation der hethitischen Keilschrift. Illustration:  Ben El Halawany für DIE ZEIT.

    🕊️ Die Hethiter schlossen den ersten bekannten Friedensvertrag der Menschheitsgeschichte

    1259 v. Chr. zwischen Hattusili III. und Ramses II. – eine Kopie davon steht heute im UNO-Sicherheitsrat.
    Unglaublich, weil: In einer Epoche, die wir meist mit Gewalt, Primitivität oder Revanchedenken assoziieren, wurde ein Vertrag geschlossen, der ausdrücklich „guten Frieden und gute Brüderschaft für immer“ stiften sollte.


    ⚖️ Sie hatten ein erstaunlich modernes Rechtssystem

    Zivilrecht statt Rache: Wenn jemand verletzt wurde, musste der Täter für medizinische Behandlung sorgen.
    Unglaublich, weil: Diese Form von Ausgleichs- statt Strafrecht klingt moderner als manches heutige Unrecht in sozialen Systemen.


    💔 Scheidungen waren erlaubt

    Die Hethiter kannten offizielle Trennungsregelungen.
    Unglaublich, weil: Wir moderne Gesellschaften diskutieren heute noch hitzig über Familienmodelle, die vor 3.000 Jahren bereits institutionell geregelt waren.


    🌾 Sie feierten Erntemythen, bei denen Götter wie Menschen schmollten

    Wenn Telipinu (Gott des Korns) beleidigt war, vertrockneten Felder und Tiere verließen ihre Jungen – bis man ihn mit Honig, Butter und Wein zurücklockte.
    Unglaublich, weil: Diese Rituale verbinden auf poetische Weise kosmische Kräfte mit menschlichem Verhalten – eine frühe Form ökologischen Denkens.


    🐴 Sie hatten ein ausgeklügeltes Sport- und Trainingssystem für Pferde

    Der Kikkuli-Text ist ein 214-Tage-Trainingsplan für Streitwagenpferde aus dem 15. Jh. v. Chr.
    Unglaublich, weil: Die Präzision erinnert an moderne Sportwissenschaft – Jahrtausende vor dem Internet, vor Strom, ja sogar vor Eisen.


    👁️‍🗨️ Sie bewahrten die Sprachen und Götter ihrer besiegten Feinde

    Statt sie zu unterdrücken, integrierten sie fremde Gottheiten, beteten sie in der Originalsprache an und hielten deren Mythen in Archiven fest.
    Unglaublich, weil: Das klingt nach interreligiösem Respekt und kultureller Vielfalt – etwas, das wir bis heute nicht selbstverständlich leben.


    🧠 Ihre Keilschrift war unfassbar komplex – aber sie beherrschten sie

    Hethitisch nutzte rund 500 Zeichen, von denen viele mehrdeutig waren (Silbe, Wort oder Kategorieanzeige).
    Unglaublich, weil: In einer Zeit, in der unsere Aufmerksamkeitsspanne unter eine Minute gesunken ist, brauchten Hethitologen drei Stunden für ein Zeichen – und waren bereit, ihr Leben dafür aufzuwenden.


    ❤️ Ihre Könige zeigten menschliche Gefühle – sogar in ihren politischen Testamenten

    Hattusili I. ruft im Sterben nach „Hastayar“ – vermutlich seine Geliebte, nicht seine Ehefrau.
    Unglaublich, weil: Diese intime Menschlichkeit taucht mitten in einem offiziellen Staatsdokument auf – vermutlich durch einen „Fehler“ des Schreibers. Und berührt Leser:innen 3.500 Jahre später.


    🌍 Ihr Untergang erinnert fatal an unsere Gegenwart

    KlimakriseFachkräftemangelPandemieMilitärausgabenFernhandelabhängigkeitPolykrise – all das findet sich bei den Hethitern vor ihrem Zusammenbruch.
    Unglaublich, weil: Es wirkt wie ein historischer Spiegel unserer Zeit – ein Echo, das zur Demut und Weitsicht mahnt.


    🏛️ Sie trockneten ihre Tontafeln an der Luft – erst durch Brände wurden sie für die Ewigkeit „gebrannt“

    Alles, was wir über die Hethiter wissen, verdanken wir also ihrem Untergang und Feuer.
    Unglaublich, weil: Es ist eine bittere Ironie der Geschichte – das Wissen über ihre Existenz blieb nur durch Katastrophen erhalten.

  • Rund um den Stephansdom

    Rudolf IV., genannt „der Stifter“, erklärte das Riesentor des Stephansdoms (3) zum Mittelpunkt Wiens während seiner Herrschaft im 14. Jahrhundert.

    Und noch heute ist der Stephansdom und seine umliegenden Gebäude am Stephansplatz beliebter Treffpunkt für besondere Begegnungen.

    Die Mensa / Cafeteria (9) ist erreichbar über die Stiege 1 des Hauses Stephansplatz 6.

    Eingang links vom Dom Museum, dort links in das erste Stiegenhaus, mit dem Lift oder sportlich zu Fuß in den 6. Stock. Nach dem Aussteigen links den Gang entlang bis zum Ende.

  • Meinungsmacher

    Diese Tabelle ist das Ergebnis einer Internet-Recherche und frei von persönlichen Einschätzungen. PO steht für political orientation, also die Ausrichtung des Mediums auf einer Skala von -10 bis +10 von „links“ bis „rechts“. Reach ist die Reichweite in Millionen Lesern. „Time“ meint die Lesedauer pro Ausgabe und „Quality“ ist die hier  beschriebene Qualität.

    Ausgewählte Medien sortiert nach „Qualität“ absteigend und anschließend nach „Reichweite„.

    Die Qualität in Medien kann aus verschiedenen Aspekten beurteilt werden, oft basierend auf journalistischen Standards, Genauigkeit, und Tiefgang der Berichterstattung. Hier sind einige Kriterien, die in der Praxis oft zur Bewertung von Medienqualität herangezogen werden:

      Recherche und Faktengenauigkeit
      Hochwertige Medien zeichnen sich durch gründliche Recherche, verlässliche Quellen und eine klare Trennung von Fakten und Meinungen aus. Der Inhalt ist überprüfbar und gut belegt.

      Transparenz und Quellenangabe
      Qualitätsmedien geben ihre Quellen an und erläutern ihre Recherchemethoden. Dadurch ermöglichen sie den Lesern, Informationen nachzuvollziehen und sich ein eigenes Bild zu machen.

      Sachliche, ausgewogene Berichterstattung
      Ein hohes Qualitätsniveau zeigt sich in der sachlichen Darstellung unterschiedlicher Perspektiven, ohne dabei reißerisch oder voreingenommen zu wirken. Sensationsjournalismus oder Boulevardstil wird vermieden.

      Unabhängigkeit
      Qualitätsjournalismus ist von politischen oder wirtschaftlichen Einflüssen unabhängig. Medien mit hoher Qualität vermeiden Interessenskonflikte und setzen sich für objektive Berichterstattung ein.

      Sprache und Präsentation
      Gute journalistische Qualität zeigt sich auch in einer klaren, professionellen Sprache und einer durchdachten Präsentation. Typisch sind sorgfältig formulierte und verständliche Texte.

      Tiefe und Kontextualisierung
      Hochwertige Medien bieten oft Hintergrundinformationen, Analysen und Einordnungen, die über die bloße Berichterstattung hinausgehen. Dies hilft dem Publikum, die Bedeutung der Nachrichten zu verstehen.

      Investigativer Journalismus
      Medien mit hoher Qualität betreiben oft investigativen Journalismus, decken Missstände auf und widmen sich komplexen Themen. Dieser Journalismus nimmt oft eine gesellschaftlich kontrollierende Rolle wahr.

      Diese Kriterien sind natürlich nicht absolut und können je nach Medientyp und Zielpublikum leicht variieren, bieten aber eine sinnvolle Grundlage zur Bewertung der Qualität eines Mediums.

      Ausgewählte Medien sortiert nach „Reichweite“ absteigend und anschließend „politischer Ausrichtung„.

      Die Einteilung in „links“ und „rechts“ basiert auf politischen Überzeugungen und Positionen, die typischerweise entlang gesellschaftspolitischer und wirtschaftspolitischer Dimensionen angeordnet sind. Die Skala kann zwar nie alle Nuancen abdecken, hilft aber bei einer groben Orientierung.

      Hier eine Übersicht über typische Merkmale von links und rechts:

      Gesellschaftspolitisch

        Links:

          • Unterstützung von Gleichberechtigung, Diversität und sozialen Rechten.
          • Proaktive Förderung von Minderheitenrechten, Umweltschutz und sozialen Reformen.
          • Skeptische Haltung gegenüber traditionellen Autoritäten und Strukturen.

          Rechts:

            • Betonung auf Tradition, Ordnung und nationale Identität.
            • Fokus auf individuelle Verantwortung und weniger staatliche Eingriffe in das Privatleben.Wertschätzung von Stabilität und traditionellen sozialen Strukturen.

            Wirtschaftspolitisch:

              Links:

              • Befürwortung von staatlichen Eingriffen zur Umverteilung des Wohlstands und zum Schutz sozialer Standards.
              • Unterstützung für Gewerkschaften, sozialen Wohnbau und progressive Besteuerung
              • Kritik an unreguliertem Kapitalismus und starker Marktkonzentration.

              Rechts:

                • Betonung auf Marktliberalismus, Eigenverantwortung und geringe staatliche Eingriffe.
                • Unterstützung von niedrigeren Steuern und Förderung des Unternehmertums.
                • Skepsis gegenüber staatlicher Umverteilung und umfassenden Sozialleistungen

                Weitere Nuancen:

                • Links-Liberal: Setzt sich für soziale Freiheit, Toleranz und staatliche Unterstützung in wirtschaftlichen Fragen ein.

                • Konservativ: Setzt sich für traditionelle Werte und begrenzte staatliche Einmischung in das wirtschaftliche Leben ein.

                • Progressiv vs. Reaktionär: Progressiv orientierte Haltungen streben Veränderungen an, während reaktionäre Positionen bestehende Werte und Strukturen betonen.

                Diese Einteilung ist relativ und von Land zu Land verschieden, da kulturelle und historische Kontexte eine wichtige Rolle spielen. Viele Medien bewegen sich auf dieser Skala irgendwo dazwischen und vereinen linke und rechte Elemente, je nach Themenbereich.