Im Brunnen der Rosmarinstrauch

voller Duft und ganz ohne Rauch
wo vorher erfrischend Wasser Labsal war
nimmt jetzt eine weitere Heilkraft ihre Aufgaben wahr

der Brunnen kann nichts dafür
wenn ihm verwährt wird die sonst übliche Tür

der Brunnen von Menschenhand gebaut
auf die Eingebung des Menschen vertraut

jede Zeit hat ihr Anforderungsprofil
Glaubenssätze gibt es in diesem Bunchytramping gar viel

so können wir getrost darauf bauen
ist in einem Brunnen kein Wasser, wird die Vorsehung Gottes auf etwas anderes schauen

je nachdem wie verspielt oder verkarstet die jeweilige Generation ist
mit der Klugheit der Taube oder was sonst so ist

so sei es gegeben so sei es genommen
auch in der Entrümpelung vom Tempel ist seinerzeit die Soziokratie in die Bibel gekommen

durch den Dornbusch über die Steintafeln die Bibel seinerzeit digitalisiert
sei es die Weisheit und nicht des Wortes Lust
die immer wieder löst der einen oder anderen Sichtweise Frust

in diesem einander Umwerben
wird das geistige Denken nie sterben

sondern immer wieder aufersteh’n
im ungeschriebenen Gesetz von des Heiligen Geistes Wehen…

Gertrude Gürtler
Göttweig am 6. April 2018

als Feedback zu den 16. Göttweiger Dialogen

Veröffentlicht von

Harald R. Preyer

Unternehmer mit Tiroler Wurzeln Einfühlsamer Begleiter von Persönlichkeiten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.