Der Intellekt wird heilig

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz sagt im Kern:

Der Mensch kann unglaublich viel wissen und machen –
aber er wird erst menschlich, wenn sein Denken offen bleibt für Sinn, Wahrheit und Gott.

In fünf klaren Aussagen:

  1. Wir haben Mittel, aber verlieren die Ziele.
    Moderne Wissenschaft ist mächtig, fragt aber zu selten nach dem Wozu.
  2. Denken ist mehr als Rechnen.
    Wahre Vernunft hört zu, sammelt Sinn und lässt sich ansprechen.
  3. Die wichtigsten Dinge entziehen sich der vollständigen Erklärung.
    Ursprung, Wahrheit, Liebe, Leid, Gott – man kann sie bedenken, nicht beherrschen.
  4. Philosophie und Glaube sind keine Gegner.
    Denken kann bis an die Schwelle führen („Vorhof“), wo Glaube beginnt.
  5. Wahrheit begegnet uns oft als Schönheit – und manchmal als Schmerz.
    Nicht als Besitz, sondern als Ereignis, das verwandelt.

Ein Satz als Merksatz:

Der Intellekt wird heilig, wenn er nicht alles kontrollieren will,
sondern bereit ist, sich von Wahrheit berühren zu lassen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hanna-Barbara_Gerl-Falkovitz

Veröffentlicht von

Harald R. Preyer

systemischer Coach | geistlicher Begleiter | christlicher Begräbnisleiter

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