Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz sagt im Kern:
Der Mensch kann unglaublich viel wissen und machen –
aber er wird erst menschlich, wenn sein Denken offen bleibt für Sinn, Wahrheit und Gott.
In fünf klaren Aussagen:
- Wir haben Mittel, aber verlieren die Ziele.
Moderne Wissenschaft ist mächtig, fragt aber zu selten nach dem Wozu. - Denken ist mehr als Rechnen.
Wahre Vernunft hört zu, sammelt Sinn und lässt sich ansprechen. - Die wichtigsten Dinge entziehen sich der vollständigen Erklärung.
Ursprung, Wahrheit, Liebe, Leid, Gott – man kann sie bedenken, nicht beherrschen. - Philosophie und Glaube sind keine Gegner.
Denken kann bis an die Schwelle führen („Vorhof“), wo Glaube beginnt. - Wahrheit begegnet uns oft als Schönheit – und manchmal als Schmerz.
Nicht als Besitz, sondern als Ereignis, das verwandelt.
Ein Satz als Merksatz:
Der Intellekt wird heilig, wenn er nicht alles kontrollieren will,
sondern bereit ist, sich von Wahrheit berühren zu lassen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hanna-Barbara_Gerl-Falkovitz