Geschichte und Selbstverständnis der großen Weltreligionen: Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Christentum | Kirche und nichtchristliche Religionen | Interreligiöser Dialog
NICHT autorisiert – dankbar erstellt
Diese Seite habe ich im Juni 2026 als Hörer der THEOLOGISCHEN KURSE Wien im 4. Semester mit Unterstützung von KI erstellt. Hauptsächlich verwendet habe ich Mitschriften und die im Kurs besprochenen Präsentationen von Mag. Dr. Robert Wurzrainer. Als Referenz sind vereinzelt Inhalte aus den veröffentlichten Vertiefungsmaterialien sowie Texte von der Homepage der Theologischen Kurse eingeflossen.
Die hier veröffentlichten Podcasts und Illustrationen sind eine Lernhilfe für mich und keine autorisierte Veröffentlichung der Theologischen Kurse Wien.
Jedes Kapitel besteht aus einem Podcast mit zwei Sprechern, die im Dialog den Inhalt vertiefen. Darunter wurde das Gespräch in einer Illustration zusammengefasst.
Ich bin persönlich von der Lebendigkeit und Atmosphäre bei den Vorlesungen begeistert, konnte aber leider nicht lückenlos teilnehmen, weil ich als Einsegner immer wieder zu Trauergesprächen gerufen wurde. Sterbende Menschen halten sich nicht an Terminkalender von Studierenden. Aus meiner Not, daher keine komplette lerntaugliche Mitschrift zu haben, ist dieses Lernmaterial für den Eigengebrauch entstanden. Ich stelle es gerne als Nachlese meinen KollegInnen zur Verfügung. Da es mit KI Unterstützung erstellt wurde, kann es Fehler beinhalten. Ich empfehle daher, die offiziellen Skripten aus dem Kurs als Basis zu nutzen.
Herzlichen Dank für die vielen ausgezeichneten Vorträge, Gespräche, Skripten und Artikel, die mich während der letzten beiden Jahre im Theologischen Kurs in Wien begleitet haben.
Es ist eine Freude und gute Erfahrung, wie lebendig und Sinn stiftend unsere Kirche auch noch mehr als 2000 Jahre nach ihrer Gründung bei den THEOLOGISCHEN KURSEN WIEN erlebbar ist.
Wien, am 7.6.2026

Harald R. Preyer
ein dankbarer Hörer
Stellungnahme des Vortragenden
Mag. Dr. Robert Wurzrainer von der Universität Wien hat auf meine Anfrage, ob ich ihn persönlich hier als Vortragenden erwähnen darf, ganz klar und mit guter Begründung darauf hingewiesen, dass er der Verwendung von KI auf Grund der Fehlermöglichkeit kritisch gegenübersteht.
Beispielsweise kritisiert er völlig zu Recht: „Ninian Smart sah in Wirklichkeit ganz anders aus als auf dem Bild in der Illustration. Von ‚Hinduismus‘ spricht man schon lange nicht mehr.“
Dr. Wurzrainer hat in der Vorlesung ausdrücklich nicht von HINDUISMUS, sondern vielmehr von HINDU-Religionen gesprochen. Ich habe dennoch das Wort „Hinduismus“ hier in der Illustration verwendet, weil es leider noch immer jener Begriff ist, denn die meisten Menschen benutzen, wenn sie über das bedeutendste Relgionssystem in Indien sprechen. Das ist keine semantische Spitzfindigkeit, sondern auch für mich eine des wesentlichen Erkenntnisse aus der Vorlesung. Die -ismen in den Weltreligionen sind ein Relikt aus dem Kolonialismus des 18. und 19. Jahrhunderts. Viele Menschen in Indien bezeichnen sich selbst als Anhänger des Sanatana Dharma – der „ewigen Ordnung“. Sie würden nicht von „Hinduismus“ sprechen. Auch der Begriff „Kasten“ kommt im Sprachgebrauch der Gläubigen nicht vor, sondern ist vielmehr eine europäische Erfindung.
Spanische/Portugiesische Entwicklung (casta): Im 16. Jahrhundert nutzten portugiesische Seefahrer diesen Begriff, um die streng voneinander getrennten, erblichen sozialen Gruppen in der hinduistischen Gesellschaft Indiens zu beschreiben. Sie wollten damit die „Reinheit“ und Unvermischtbarkeit dieser Stände ausdrücken.
Quelle: Skriptum und Wikipedia
Die hier veröffentlichten Podcasts und Illustrationen sind eine Lernhilfe für mich und keine autorisierte Veröffentlichung der Theologischen Kurse Wien.
Das Fach Religionswissenschaft
Die Religionswissenschaft ist ein konfessionsungebundenes kulturwissenschaftliches Fach und erforscht Religionen und religiöse Gemeinschaften in einer Außenperspektive: Ohne (oder unter Absehung von der) Zugehörigkeit zu einer konkreten Religion, fragt das Fach Religionswissenschaft nach ihrer Entstehung und historischen Entwicklung, nach grundlegenden Überzeugungen von Gott und Welt, vom Menschen und den Sinn des Lebens und nach gelebten Ausdrucksformen. In der (vergleichenden) Darstellung verschiedener Religionen interessieren u. a. auch soziologische, psychologische, geografische und wirtschaftliche Faktoren.

Religionen „wie ein Alien“ betrachten
Dieses Audio wurde von NotebookLM generiert. Im Mittelpunkt steht der religionswissenschaftliche Zugang zu Religionen: Sie werden nicht nach ihrer Wahrheit beurteilt, sondern möglichst objektiv, vergleichend und aus einer Außenperspektive untersucht. Ein prägnantes Bild der Vorlesung lautet, Religionen „wie ein Alien“ zu betrachten – mit Interesse, Respekt und wissenschaftlicher Distanz. Dadurch wird verständlich, wie unterschiedliche Religionen die großen Fragen nach Mensch, Welt, Leid, Sinn und Transzendenz beantworten.







