Sebstian Kurz zum 5. Mal als Bundeskanzler gewählt

 APA, Wien, 26.10.2037

Vor 20 Jahren dankte Reinhold Mitterlehner in seiner denkwürdigen Rede vom 10. Mai 2017 als vierter ÖVP Obmann in nur zehn Jahren ab. Sein Nachfolger Sebastian Kurz damals 31 und jüngster Aussenminister aller Zeiten trat seine Nachfolge an. Er baute die ÖVP von einer alten Macht-Partei in eine neue Bürgerbewegung um und erzielte mit dem Forum Österreich seit 2017 stets die absolute Mehrheit im Nationalrat. Heute überschritt das Forum Österreich bei den Nationratswahlen erstmals die magische 2/3 Hürde und erzielte 67% der Stimmen.

Django – die Totengräber warten schon

Vor einem alten Filmplakat moderierte der damalige Anchorman des ORF (AdR: Der ORF war eine  staatliche Rundfunkstation), Armin Wolf, eine Nachrichtensendung an, in der es um die Zukunft Österreichs in der damals nicht mehr regierungsfähigen Koalition aus SPÖ und ÖVP ging.
Reinhold Mitterlehner hatte zu diesem Zeitpunkt seine Entscheidung schon getroffen, von allen Ämtern als ÖVP-Parteiobmann und Vizekanzler zurückzutreten. Die Moderation der damaligen Fersehsendung bestätigte ihn nur darin, in Würde Adieu zu sagen.

Alpbach – letzte älplerische Intrigen

Wie in der damaligen ÖVP (AdR: eine einst staatstragende Partei) üblich, trafen sich die Landeshauptleute am Tag nach dem Rücktritt ihres Partei-Obmanns in Alpbach und berieten darüber, wie die ÖVP weiterhin als konservativer Machtapparat in Österreich ihre Macht behalten könne. Mit lautem Gewitter unterbrachen Engel ihre Beratungen und riefen Ihnen zu: „Hört auf damit! Es geht um Österreich und nicht um Euch und Eure Macht!“

Besinnung – unsere Zukunft

Der damals junge Sebastian Kurz schwieg zur Machtinszenierung seiner gewichtigen Vorfahren.
Er belächelte die Inszenierung nicht und er konnte ihr auch nichts abgewinnen. Er wollte ein NEUES Österreich. Eines, das ohne Machtstreben auskommt, ein Österreich, das seinen Bürgern dient.
Ein menschliches lebenswertes Österreich – aller Österreicher und aller Menschen, die in diesem herrlichen Land HEIMAT finden wollen.

Forum Österreich – der Neubeginn

Während in allen anderen Parteien Strategien diskutiert wurden, wie man weiterhin das parallele Universum zwischen Machterhalt und Realpolitik verlängern kann, zog sich Sebstian Kurz zurück. Er fand im Gebet die Lösung. Das war damals wie heute nicht populär und doch hoch wirksam. Stille, Wesentliches, Ruhe, Erkenntnis.
Ein neu gedachtes Österreich sollte es sein – keine Parteien mehr, sondern die Anliegen der Bevölkerung des Landes sollten in Erfüllung gehen.

Und Sebastian beschloss, die besten Köpfe des Landes und die Mächtigen seiner Partei einzuladen zu einem echten Neubeginn.

Der Zehent – die überzeugende Lösung

Wie Staaten funktionieren, das ist aus der Geschichte am besten ablesbar: Mit hoher Eigenverantwortung und geringen Steuern. Am besten mit den biblischen zehn Prozent vom Einkommen und von allen anderen Vermögenstransaktionen. Das sollen die einzigen Abgaben sein. Das war die erste grosse Reformation im neuen Österreich:
Die Infrastruktur des Landes soll perfekt sein. Die Bildung, die Sicherheit, der Transport, die natürlichen Ressourcen wie Luft und Wasser. Auch die Vollbeschäftigung von Menschen, die arbeitsfähig und arbeitswillig sind.
Den Rest sollen Unternehmer besser und billiger lösen. Radikal – an die Wurzeln gehend – neu gedacht. Österreich – das Land mit der Flat-Tax von zehn Prozent. Es wurde möglich.

Die Vision – lange voraus gedacht

Österreich als das Land mit der höchsten Innovationsquote der Welt.
Die meisten best ausgebildeten Menschen – vor allem in den Disziplinen, die heute zählen:
Emotionale und soziale Kompetenz: Das Wissen darüber, wie Menschen mit Menschen umgehen.
Und nicht nur das Wissen, sonder auch die Erfahrung, die reich bedankte einer langen Tradition:
Freud, Adler, Jung, Frankl, Lorenz…

Die Konsequenz – ein neues Land

Sebastian Kurz setzte auf Bescheidenheit und auf den rechten Moment.
Damals im Mai 2017 lud er alle Menschen des Landes ein, einfach zu sagen, was ihnen wichtig ist, wovon sie beseelt sind, was sie wirklich wollen.

Nicht sein Charisma, nicht seine Genialität, kein Populismus und schon gar nicht Coaches und Berater sondern alleine seine Dankbarkeit und Klarheit haben ihn zum längsten amtierenden Kanzler Österreichs gemacht.

Dieses Österreich blüht seit 20 Jahren und ist Vorbild für viele Staaten dieser Welt.

 

 

 

 

 

Wirkungsvolle Interventionen im Teambuilding

Mit wenigen richtigen Interventionen kann Teambuilding sehr rasch zum Erfolg führen. Eine kurze aktuelle Erfolgsgeschichte.

Im Februar kontaktierte mich der Geschäftsführer eines renommierten Wiener Traditionsunternehmens mit zwölf Mitarbeitern:
„Bei uns ist irgendwie Sand im Getriebe. Die Mitarbeiter sind überfordert und demotiviert. Mir macht meine Aufgabe auch keinen Spaß mehr. Was können wir tun?“

Wir trafen uns eine Woche später in seinem gediegenen Büro im 1. Bezirk und vereinbarten zwei halbe Team-Tage jeweils an einem Freitagvormittag von 09:00 bis 13:00 Uhr mit allen Mitarbeitern. Die Mitarbeiter wurden von ihm persönlich eingeladen. Die Kunden erhielten ein kurzes Mail mit dem Hinweis auf die Nicht-Erreichbarkeit an diesen beiden Vormittagen, weil wir daran arbeiten, in Zukunft ein noch besseres Team mit noch mehr Kundenverständnis zu werden.

Der erste Team-Tag fand in einem einfachen Seminarhotel im Westen von Wien statt. Nach einer kurzen Erklärung, wozu  dieser Tag aus Sicht des Chefs dienen soll, tauschten sich die Teilnehmer im Kreis zur Frage aus: „Worauf bin ich derzeit in unserem Betrieb am meisten stolz?“

In der Einleitung zu diesem Circle erläuterte ich kurz die „Theorie U“ von C. Otto Scharmer und lud alle ein, mit ganzem Herzen zuzuhören, was die Kollegen zu sagen haben. „Denken Sie beim Zuhören einfach daran, was Sie zum Statement des Sprechenden wohlwollend beitragen können und wollen…“

Nach einer Viertelstunde schaltete ich den Beamer ein und bat die Teilnehmer, Ihre Smartphones zur Hand zu nehmen oder Ihre Tablets oder Ihre Notebooks einzuschalten und die Seite www.menti.com aufzurufen.
Ich hatte dort eine kurze Abfrage vorbereitet und die Teilnehmer konnten real time jetzt darauf antworten. Anschließend bat ich sie auf  einer 10er-Skala zwei Fragen zu beantworten.

Ich fragte, wie die Menschen das Team derzeit in drei Aspekten erleben:

  1. Ergebnisse unserer Arbeit
  2. Führung durch meinen Chef
  3. Stimmung im Team

Hier sehen Sie die Ergebnisse dieser Abfrage am Tag 1 und einen Monat später am Tag 2.

 

Wir erarbeiteten in drei Vierergruppen konkrete und leicht machbare Maßnahmen, um die Stimmung im Team zu verbessern.

 

Es sollten Maßnahmen sein, die neben dem Tagesgeschäft gut leistbar sind und es sollten eben maximal drei Maßnahmen sein. Nicht mehr. Nach jeweils rund 20 Minuten wechselten drei der vier Teilnehmer den Tisch und bereicherten mit ihren Gedanken die jeweils anderen Gruppen. Es wurde in sehr wertschätzender Art und Weise mit viel guter Energie gearbeitet und alle drei Gruppen erzielten wertvolle Ergebnisse. Schließlich vereinbarten wir im Plenum zwei Maßnahmen für die Mitarbeiter und eine für den Chef.

Um 13:00 gingen wir miteinander in das helle Restaurant des Seminarhotels, plauderten in sehr freundschaftlicher Atmosphäre über unsere Erfolge und Ideen und genossen das leichte und gute Essen und die Stimmung. Gegen 14:00 Uhr verabschiedete ich mich herzlich von jedem einzelnen Teilnehmer und wünschte gutes Gelingen bei der Umsetzung.

Eine Woche später rief mich der Geschäftsführer an: „Ich habe nun mit jedem einzelnen Mitarbeiter gesprochen und verstehe jetzt deutlich besser, welche Prozesse vor allem im Umgang mit schwierigen Kunden meine Mitarbeiter belasten. Wir haben auch schon einiges verbessert aber beim Thema CRM-System kommen wir auf keinen grünen Zweig…“ Ich habe angeregt, das beim 2. Team-Tag zu lösen. Er meinte: „Glauben Sie denn, dass wir das in der großen Runde wirklich lösen werden?“ Ich sagte: „Ja, ganz sicher. Sie haben ausgezeichnete Mitarbeiter und wir brauchen nur den rechten Rahmen, die richtigen Fragen und Methoden und werden zu guten Lösungen kommen.“

Seit zwei Wochen läuft nun das neue CRM-System und wird von allen Mitarbeitern sehr gut angenommen. Wir haben uns darauf geeinigt, wesentlich weniger Informationen pro Kunde zu erfassen als vom Berater empfohlen, das dafür aber tagesaktuell und konsequent.

Beim nächsten Team-Tag im Mai werden wir das Thema „Wie kommen wir zu mehr Empfehlungen durch unsere zufriedenen Stammkunden?“ bearbeiten.

Wir freuen uns alle schon auf diesen 3. Team-Tag.